Steuerstrafrecht: Unrichtige Angaben in einer strafbefreienden Erklärung

Eine strafbefreiende Erklärung i.S. des § 3 StraBEG führt nicht zum Erlöschen des Steueranspruchs, wenn zu Unrecht abgezogene Werbungskosten oder Betriebsausgaben in der Erklärung fälschlich als nicht erklärte Betriebs- und Zinseinnahmen dargestellt werden und damit eine Besteuerung in Höhe von 60 % der (fehlerhaft als Einnahmen) nacherklärten Beträge (statt einer Besteuerung von 100 % bei richtiger Erklärung als fingierte Ausgaben) erreicht werden soll (BFH 28.6.2011, VIII R 25/08). Der verheiratete Kläger war als Unternehmensberater selbstständig tätig. Darüber hinaus erzielte er gemeinsam mit seiner Ehefrau Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Noch vor Beginn einer Außenprüfung ging bei dem FA eine (nur) von ihm unterzeichnete strafbefreiende Erklärung nach dem Strafbefreiungserklärungsgesetz (StraBEG) ein ...Zum vollständigen Artikel

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