Geld schießt Tore!

„Geld schießt Tore“, ein Satz den man immer wieder hört, er ist fast ein Gesetz des Fußballs. Zeitonline untersuchte nun, was ein Tor, ein Punkt, ein Sieg oder ein Pass in der Bundesliga „kosten“ sollte. Was nach einer wissenschaftlich ausgeklügelten Untersuchung riecht, ist jedoch sehr einfach: Der geschätzte jährliche Personaletat der jeweiligen Bundesligamannschaft wurde einfach durch die Punkte, Tore oder Siege geteilt. Als Ergebnis kam dann beispielsweise 1.500.000 Euro pro Punkt heraus, den der jeweilige Verein aufbringen musste. Wenn auch banal, so sagt die „Untersuchung“ doch einiges über den Wirtschaftsfaktor Bundesliga aus. Wenig überraschend, dass Bayern München am meisten für den Erfolg ausgibt, da sie mit 100 Millionen Euro den mit Abstand höchsten Etat vorweisen (dahinter übrigens Schalke 60 Mio, Stuttgart und Wolfsburg mit 50 Mio). Wahrscheinlich etwas überraschender, die Tatsache das sich unter den letzten 7 der Bundesligatabelle, tatsächlich auch die 6 Mannschaften mit dem niedrigsten Etat befinden. Nur der Hamburger SV stört den Kampf der “Low-Etatler”.

Das es auch ohne Geld geht zeigt Borussia Mönchengladbach. Nimmt man nur den Personaletat und die Punkte, so ist der Verein der am wirtschaftlich effizienteste in der Bundesliga. Wie aussagekräftig ist nun diese Untersuchung? Wer mehr Geld ausgibt, hat die besseren Spieler, also auch mehr Erflog. Soweit nichts Neues. Bedenklicher schaut da eher die Zukunftsperspektive und insbesondere die Konkurrenzfähigkeit innerhalb der Bundesliga aus. Guckt man sich die gesamte Situation der Bundesligisten an, geht es natürlich um viel mehr als nur Etat und Punkte. Nicht beinhaltet in der Prognose sind natürlich anderweitige Einnahmen und wirtschaftliche Faktoren wie Stadion, Sponsoren, Merchandise oder etwaige Altlasten ...

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