Gebührenordnung für Zahnärzte: Unliebsame Folgen bei der Umsatzsteuer

Seit dem 1.1.12 gilt die neue Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ 2012). Leistungen auf Verlagen des Patienten sind zwar nach wie vor umsatzsteuerpflichtig, wenn es ihnen am medizinisch-therapeutischen Ziel i.S. von § 4 Nr. 14 Buchst. a UStG fehlt. Aber entgegen der bisherigen Übung müssen nach § 2 Abs. 3 GOZ 2012 nicht medizinisch notwendige Zusatzleistungen grundsätzlich vor Erbringung in einem Kosten- und Heilplan schriftlich vereinbart werden, versehen mit dem Hinweis, dass eine Erstattung möglicherweise nicht gewährt wird. Diese Regelung wird zum einen der Finanzverwaltung die Prüfung erheblich erleichtern, ob eine Leistung umsatzsteuerpflichtig ist oder nicht. Ob sie mit medizinisch-therapeutischem Ziel erfolgte, ergibt sich jetzt aus den Rechnungsunterlagen. Dies trifft allerdings nicht so sehr auf die (auch bisher) eindeutig zuordenbaren Wunschleistungen, wie z.B. das Bleaching zu, sondern vor allem auf die Verlangensleistungen ohne medizinische Notwendigkeit ...Zum vollständigen Artikel


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