Bundeskartellamt: Grünes Licht für Zentralvermarktung der DFL

Das Bundeskartellamt gibt grünes Licht für die Vermarktungspläne der Deutschen Fußball Liga, gleichzeitig wird die DFL zu einer transparenten, fairen und diskriminierungsfreien Vergabe der Medienrechte verpflichtet. Dies wird unter anderem durch das Angebot einer Vielzahl von Paketen sichergestellt.

Ab der Saison 2013/2014 müssen die DFL und der Ligaverband umfangreiche Kriterien bei der Vergabe der Medienrechte beachten. Ligaverband und die DFL hatten zuvor umfangreiche Selbstverpflichtungen angeboten. Das Bundeskartellamt erklärte diese nun für rechtsverbindlich. Grundsätzlich ist die zentrale Vermarktung dieser Medienrechte eine wettbewerbsbeschränkende Vereinbarung, die nach deutschem und europäischen Kartellrecht nur dann vom Kartellverbot freigestellt werden kann, wenn durch die Vereinbarung Effizienzvorteile entstehen und die Nachfrager auch in angemessener Form an diesen Vorteilen beteiligt werden.

Die Vorteile der Zentralvermarktung sind beispielsweise, dass immer über die Liga als Ganzes berichtet werden kann, da nicht jeder Verein selbst über die Art und Form der Berichterstattung seiner Spiele bestimmt. Den Medien wird durch das vorgesehene Modell eine Vielzahl von Liga-Paketen angeboten, auch werden möglichst viele Verbreitungsarten- und wege beachtet. Ligaverband und DFL verpflichteten sich gegenüber dem Bundeskartellamt verschiedene Pakete für Highlight-Berichterstattungen und Live-Übertragungen anzubieten ...

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