Weihnachtsgeld trotz Kündigung?

Eine arbeitsvertragliche Regelung, nach der der Anspruch auf eine Weihnachtsgratifikation vom ungekündigten Bestehen des Arbeitsverhältnisses zum Auszahlungszeitpunkt abhängt, ist grundsätzlich nicht unwirksam. Eine entsprechende Bestimmung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen hält einer Inhaltskontrolle stand, so jetzt das Bundesarbeitsgericht. Voraussetzung sei jedoch, dass die Zusatzvergütung nicht von der Arbeitsleistung abhängt. Geklagt hatte eine gekündigte Arbeitnehmerin, die meinte, ihr stehe noch Weihnachtsgeld zu, welches mit dem Novembergehalt gezahlt werden sollte. Der Arbeitgeber hatte ihr im November zum Ende der Kündigungsfrist im Dezember gekündigt. Nach dem Arbeitsvertrag ist der Anspruch auf Weihnachtsgeld ausgeschlossen, wenn sich das Arbeitsverhältnis im Zeitpunkt der Auszahlung in gekündigtem Zustand befindet.

Sowohl das Arbeitsgericht als auch das Landesarbeitsgericht (siehe hier) gaben der Klage der Arbeitnehmerin statt ...

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