Was man hat, hat man! – Funkzellenauswertung in Berlin

Die Vollidioten, die willkürlich Autos in Berlin und Hamburg anzünden, haben eigentlich keinen Schutz verdient. Wie bescheuert muss man sein, wie viel überflüssige Zeit muss man haben, damit man seine pseudopolitischen Überzeugungen an völlig unbeteiligten Bürgern auslässt. Und darin sind sich deshalb auch alle einig, die weiter denken können als bis zum nächsten schwarzen Block: Autos anzünden ist einfach unfassbar beknackt.

Aber eine Blankorechtfertigung für jede Form der Datenbeschaffung zur Verfolgung der Täter gibt es trotzdem nicht. Dies scheinen Strafverfolgungsbehörden leider teilweise anders zu sehen, wie eine neues Beispiel aus Berlin zum Thema Funkzellenauswertung zeigt.

Herausgabe sämtlicher Verkehrs- und Verbindungsdaten

Berichten zur Folge haben Polizei und Staatsanwalt 2009 in Berlin die Herausgabe sämtlicher Verkehrs- und Verbindungsdaten eines ziemlich großen räumlichen Bereichs beantragt und per richterlichem Beschluss ihr Ziel auch erreicht. Entscheidend ist dabei, dass die Anfrage nicht aufgrund der Straftatbeteiligung eines bestimmten Nutzers erfolgte, der eine konkrete Mobilfunknummer nutzte, sondern einfach eine pauschale Abfrage aller Funknetzteilnehmer vorgenommen wurde – auf Vorrat eben.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort und trotzdem erfasst

Wer also zum fraglichen Zeitpunkt am fraglichen Ort war (immerhin fast ein ganzer Stadtteil), dessen Daten lagen der Polizei vor. Dabei wird es sich wohl um tausende von SMS und Anrufen handeln ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK