Mangelhafte Brustimplantate: Wer trägt die Kosten?

Bereits seit einiger Zeit gibt es Berichte, über mangelhafte Brustimplantate der Hersteller Poly Implant Prothese (PIP) und Rofil Medical Nederland BV. Aufgrund des hohen Risikos einer gesundheitsgefährdenden Rissbildung waren Vertrieb und Verwendung von PIP-Brustimplantaten bereits im April 2010 europaweit untersagt worden.

Dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) liegen Informationen vor, dass mögliche Gesundheitsrisiken durch vermehrt ausgetretenes Silikon auch dann entstehen können, wenn keine Rissbildung vorliegt.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) empfiehlt nun, die entsprechenden Implantate entfernen zu lassen.

Die Betroffenen sind nun nicht nur in der misslichen Lage, Geld und Mühe für eine mißlungene OP aufgewandt zuhaben. Sie stehen auch vor der Situation, sich die Implantate wieder entfernen lassen zu müssen. Hier stellt sich die Frage, wer hierfür die Kosten trägt.

Sofern die Implantate aus medizinischen Gründen eingesetzt wurden, muss die jeweilige Krankenkasse auch die Kosten der Entfernung des alten Implantats tragen, ggf. auch die Kosten für den eines neuen Implantats.

Ungünstiger für die Patientinnen ist die Situation jedoch, wenn die ursprüngliche Brust-OP aus kosmetischen Gründen erfolgte ...

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