Endspurt im Zuteilungsverfahren für die dritte Emissionshandelsperiode (und mehr)

(c) Gerd Altmann / PIXELIO (www.pixelio.de)

In den letzten Wochen und Monaten dürfte sich der ein oder andere Anlagenbetreiber so manches Mal die Haare gerauft haben. Die Zuteilungsregeln für die dritte Emissionshandelsperiode 2013 bis 2020 sind nicht nur gänzlich neu, sondern leider auch sehr komplex. Die geforderte Datenflut war immens und stellte viele Betreiber vor hohe Hürden.

Nun neigt sich die Antragsphase dem Ende zu. Bis zum kommenden Montag, den 23. Januar 2012, müssen sämtliche Zuteilungsanträge bei der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) eingegangen sein. Danach geht bekanntlich nichts mehr. Damit auf der Zielgeraden nichts mehr schief geht, sollte jeder Anlagenbetreiber noch einmal sorgfältig prüfen, ob der Zuteilungsantrag nun wirklich vollständig und vor allen Dingen umfassend verifiziert ist.

Bei allem Stress sollte man aber nicht vergessen, dass es auch ein Leben “danach” gibt. Viele Anlagenbetreiber haben bereits nachgerechnet und festgestellt, dass künftig viele Emissionsberechtigungen zur Erfüllung der Abgabepflicht fehlen werden. Hier wird der Fokus in Zukunft also verstärkt auf dem eigentlichen Emissionshandel liegen, wenn es darum geht, Emissionsberechtigungen an der Börse zu ersteigern und/oder von Handelspartnern zu kaufen.

Anders als zum Ende der ersten Handelsperiode können Emissionsberechtigungen der zweiten Handelsperiode nun mit in die dritte Handelsperiode 2013 bis 2020 übernommen werden (sog. Banking). Das bedeutet: Die Emissionsberechtigungen erlöschen diesmal nicht ersatzlos, sondern werden gemäß § 7 Abs ...

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