Ein BILD-Brief-Kasten. EINER? ;-)

Viiiiel MeinungsBILDung. Im Moment. Es wimmelt nur so von Meinungsbildung. Weil: Es gibt Menschen, die wollen die BILD noch nicht einmal geschenkt, weil sie sich ihre Meinung auf anderen Wegen bilden. Man nennt das Meinungs- und Informationsfreiheit. Und die wird heftig ausgeübt.

Augenblicklich vor allem um ganz praktische Dinge: Wie organisiert man eine Revolution?

Gegen EINE Ausgabe der BILD. Ich fürchte, diese Revolution wird an einer bürokratischen Hürde scheitern. Denn: Keiner weiss genau, was auf einem Aufkleber stehen muss, damit niemand die BILD in den Briefkasten werfen wird. (Eigentlich hier und da gut vorbereitete und gedachte) Faxsendungen werden da vermutlich deswegen nicht helfen, weil ……………..ja glaubt denn wirklich irgendwer, dass die rund 41 Millionen Exemplare adressiert und per Adresse zugestellt werden? Und man dann die rauszupft, deren Adresseninhaber sich eben KEINE gewünscht hat? So scheitern Revolutionen. Weil keiner weiss, ob und was man auf den Briefkasten als Text geklebt haben muss. Was die geplante kostenlose Jubidubidu-Ausgabe der Bild am 23.6.2012 rechtlich, begrifflich sein wird : kostenlose Werbung? Gratiszeitschrift? Bürokratie de luxe : Was schreibt man auf seinen Einwurf-Abwehr-Aufkleber? Faxt man die „ich will sie nicht, lassen Sie das bloss sein, mir die zuzuschicken“-Mitteilung an die Bild, schickt man sie mit der Post? Oder Beides? Oder schickt man die kostenlose Ausgabe vom 23.6.2012 dann unfrei zurück? Oder wirft sie einfach weg? Wickelt man Fisch drin ein, wie sich das für die Zeitung vom Vortag standesgemäss gehört, die (einem) stinkt?

Und während ich alle diese Vorschläge lese – frage ich mich, warum niemand auf die Idee kommt, sich zur Rückgabe der unerwünschten Zeitung ohne lange Faxen und Postsendungen zu machen, nicht – den Spiess schlicht umdrehend – seinerseits des überall zur Verfügung stehenden „BILD-Brief-Kasten“ zu bedienen ...

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