Die Werbung “Wir montieren Markenprodukte von …” darf auch dann nicht mit dem Markenlogo versehen werden, wenn die Aussage zutrifft

Die Kollegen von Dr. Damm und Partner weisen aktuell auf eine Entscheidung des Landgerichts Düsseldorf (LG Düsseldorf, Urteil vom 16.11.2011, Az. 2a O 224/11) hin, mit der der Beklagten die Verwendung eines Markenlogos innerhalb von dessen Geschäftspapieren verboten wurde.

Die Besonderheit des Falles lag darin, dass die Werbeaussage grundsätzlich der Wahrheit entsprach. D.h., die Beklagte montierte tatsächlich die Markenprodukte der Klägerin.

Die Klägerin monierte jedoch, dass dem Verkehr durch die Abbildung des Logos suggeriert werde, dass die Parteien in einer Vertragsbeziehung stünden, was nicht der Fall war. Die Kammer des Landgerichts Düsseldorf gab der Klägerin recht.

Fazit:

Bei dem Verkauf und der Bewerbung von Markenprodukten ist Vorsicht geboten.

Auch wenn die Grundaussage einer Werbung zutreffen mag, bedeutet das nicht, dass die Verwendung von Markennamen grenzenlos gestattet wäre. Da der Markenrechtsinhaber grundsätzlich jegliche (markenmäßige) Verwendung des von ihm geschützten Kennzeichens verbieten kann, muss derjenige, der das Zeichen dennoch verwenden möchte, dass er seinerseits entweder aufgrund gesetzlicher oder vertraglicher Bestimmungen zur Nutzung berechtigt ist ...

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