Damit Sie auch mal was Praktisches lernen…..

Soviel verrate ich Ihnen gleich vorweg: Nein, es ist nicht etwa Tier, das mir ein Mandant vor einigen Jahren – noch in meiner ersten, Schwabinger Kanzlei – an einem eiskalten Januarabend nach 20 Uhr sturmklingelnd an der Türe und fröhlich in einem blauen Plastiksack ins Haus brachte. Als „Bonus“. Und Ausdruck seiner Zufriedenheit für die anwaltliche Arbeit in seinen diversen Mandaten. Das in der Tüte damals befindliche Tier war noch unzerlegt – aber wenigstens vom Kopf bis zum Hinterteil der Länge nach halbiert. Ich weiss, ich reize jetzt Ihre bildliche Vorstellungskraft und Lachmuskeln, wenn ich Ihnen erzähle, dass es mir unmöglich war, jenem Mandanten ausreden zu wollen, mir dieses „Schmankerl“ aus seinem eigenen tierischem Bestand da zu lassen. So dass ein, zwei Stunden später eine kleine Anwältin nikolausgleich einen Sack über die Schulter gehievt das Haus in der Kurfürstenstrasse verliess, hoffte, dass niemand den seltsamen Abtransport beobachten und sich (vor allem vor dem Hintergrund eines damaligen bei uns geführten Mordprozesses) völlig falsche Gedanken machen würde….. und den „Fleischbonus“ in den Kofferraum des Autos zwischen für München selten hoch aufgetürmten Schneewehen wuchtete ...

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