LG Frankfurt: Urteil gegen Deutschen Olympischen Sportbund gefallen – Leichtathlet zu Unrecht abgewiesen

Im Jahre 2008 fanden die Olympischen Spiele in Peking statt. Der Traum vieler Athleten war es, daran teilzunehmen. Ein für damals nicht nominierter Leichtathlet reichte Klage ein, da er der Meinung war, zur Teilnahme berechtigt gewesen zu sein.

Athlet erfüllte vermeintlich nicht die Anforderungen

Der Deutsche Olympische Sportbund jedoch hatte keinen Nominierungsanspruch für den Sportler gesehen. Dieser empfand das als Unrecht und wandte sich damit gegen den für die Endnominierung Zuständigen. Dieser hatte zu der betreffenden Zeit zu beurteilen, ob der Kläger eine Chance auf den Sieg haben könnte und verneinte dies aufgrund etwaiger Mängel in der Disziplin des Dreisprungs. Als Normgrundlage dienten ihm die “Anforderungen der Olympianorm des Deutschen Leichtathletik-Verbandes”, an denen er sich orientierte. Die Weite von 17 Metern bildet so eine Norm. Der Kläger war in der Lage diese zu springen, es gelang ihm zweimal bei einer Veranstaltung. Der Nominierende aber war der Meinung, laut Normvorgaben, hätte es ihm bei zwei verschiedenen Veranstaltungen gelingen müssen anstatt nur bei einer.

LG Frankfurt am Main weist Sportbund Schuld zu

Das Landgericht Frankfurt am Main hatte sich mit diesem Fall auseinander zu setzen und zu prüfen, ob diese Entscheidung gerechtfertigt war oder nicht ...

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