De Has un de Swinegel – aus dem Hannoverschen Volksblatt.

© Mit einer Feder Strich

Zu fragen, ob Sie die Geschichte kennen, erscheint überflüssig. Das Märchen vom Hasen und dem Igel und dem Wettrennen – kann irgendjemand das NICHT kennen? Vielleicht nicht in der ersten Version, in der es op Plattdüütsch, auf Plattdeutsch unter dem Titel „De Has un de Swinegel“ mitgeteilt wurde. Das war 1840 im „Hannoverschen Volksblatt“. 1843 wurde es dann erst von den Brüdern Grimm als Nr. 187 in die 5. Auflage der Kinder- und Hausmärchen aufgenommen.

Ein bisschen kommt mir das dieser Tage immer wieder in den Sinn, dat Märchen. Von „de Has un de Swinegel“. Beim Lesen vieler Blätter, anderer als seinerzeitiger Hannoverscher Volksblätter, anderer Blätter, im Blätterwald, im dem es raschelt, als ob der eine oder andere Igel darin an alles andere als an Winterschlaf denke. In all den mehr oder weniger bunten Blättern, die um die Wette rascheln. Über und mit Volkes Stimme. Volkes Stimmung. Und über …………….400 – ? – …oder wieviele Runden waren es eigentlich seinerzeit in jenem Märchen, als der Hase seinen Spott über des Igels zu kurze Beinchen spottete, mit denen dieser ihn nie ein- geschweigen denn überholen könne? Und sich der eine mit einem anderem Igel zusammentat und gemeinsam und verbündet, dem Hasen die Hatz lehrte: Bis der ganz ausser Atem kam und das Tempo nicht mehr halten konnte und keuchend nur noch hinterherhechelte und wenn er ankam, schon stets das fröhliche „Ich bin schon da!“ des stichelnden, stacheligen Gegners zu hören bekam, dem er sich überlegen gefühlt hatte, zu überlegen, zu hochmütig, zu hochstehend auf seinen langen schnellen Beinen gegenüber jenen, die dem Erdboden näher auf kürzeren Beinen ihren Weg nehmen.

Es waren nicht 400. Sondern 73 Runden, bei der 74. brach er zusammen ...

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