Kiener-Update

Ziemlich genau 2 Jahre und 3 Monate sitzt der rechtskräftig verurteilte Anlage-Guru Helmut Kiener (52) inzwischen hinter Gittern. Wie ausführlich berichtet, wurde der Aschaffenburger am 22. Juli 2011 vom Würzburger Landgericht wegen besonders schweren Betrugs, Urkundenfälschung und Steuerhinterziehung mit einem Schaden von rund 300 Millionen Euro zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 10 Jahren und 8 Monaten verurteilt.

Dass Kiener länger als bis Frühjahr 2015 im Gefängnis bleiben absitzen muss, ist unwahrscheinlich. Es war seine erste Verurteilung, er hat ein Geständnis abgelegt, und das Gericht hat sich – wie unter diesen Voraussetzungen nicht unüblich - im Urteil dafür ausgesprochen, zu gegebener Zeit die Voraussetzungen für eine Entlassung nach der Hälfte der Strafe zu prüfen. Das wäre in ziemlich genau drei Jahren der Fall, der Rest der Strafe würde dann zur Bewährung ausgesetzt.

Kiener räumte ein, Verluste verschleiert und den Wert seiner Fonds durch gefälschte Unterlagen manipuliert zu haben, um sich selbst Millionen-Einkünfte zu verschaffen und seinen luxuriösen Lebenswandel zu finanzieren ...

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