Impressumspflicht – wie technisch auf der Webseite umsetzen?

In diesem Beitrag soll es nicht um die Frage gehen, welche Webseitenbetreiber überhaupt ein Impressum auf ihren Seiten anbringen müssen und welchen Inhalt dieses aufweisen muss (bei Bedarf kann ich hierüber natürlich auch posten).

Es soll vielmehr darum gehen, wie das Impressum technisch realisiert werden sollte.

Beim Impressum sollte alles passen

Wahrscheinlich fragen sich nun einige, was an der Realisierung denn nun so schwer sein sollte. Den meinsten Webdesignern ist noch die “zwei-Klick”-Regel bekannt (BGH-Urteil vom 20.07.2006, Az. . I ZR 228/ 03); der Link wird dann auch brav in den Header, die Sidebar oder den Footer der Seite eingebaut. Da das ganze Projekt aber aus einem Guss sein soll, wird das Impressum künstlerisch einbezogen und natürlich nach den neuesten Standards programmiert (und mit coolen Animationen: “…die verfügbaren Bandbreiten nehmen ja ständig zu, da kann man das einbauen…”) oder wegen des sich ausbreitenden Linknetzwerks lieber ein wenig verschleiernd als “Impressum.jpg” auf den Server gepackt.

Ja und? Wo ist das Problem?

Der konkrete Fall: eine Mandantin – die der Impressumspflicht unterliegt – wird abgemahnt, weil zwar ein Link auf allen Unterseiten mit der Bezeichnung “Impressum” vorhanden ist, dieser jedoch angeblich nicht zu einer Anbieterkennzeichnung führt, sondern im Nirwana ende.

Dies konnte weder von meiner Mandantin noch von mir nachvollzogen werden ...

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