Hätte, wäre, wenn und aber ...

Es ist mir in meiner anwaltlichen Praxis noch nicht oft vorgekommen, dass ich mich so hilflos gefühlt habe, wie in dieser kürzlich stattgefundenen Besprechung. Ein altes Mütterchen erzählt mir eine wirre, konfuse Geschichte und ich glaube ihr jedes Wort. Soweit ich den Sachverhalt verstanden habe, muss es sich so, oder so ähnlich ereignet haben: Sie hatte zwei Häuser, die sie gegen ein lebenslanges Wohnrecht für einen Spottpreis verkauft hat. Der Erwerber zahlt den Kaufpreis nachweislich auf ihr Konto, um wenige Tage danach um einen Kredit in gleicher Höhe bei ihr zu bitten. Sie hebt das Geld ab und gibts es ihm - man vertraut sich ja. Da nichts Schriftliches niedergelegt wurde, kann sie nicht einmal beweisen ihm das Geld gegeben zu haben. Das Geld ist pfutsch. Den Prozess darum hat sie verloren. (Nicht bei uns) Nun kommt sie auf Beratungshilfe zu mir, auf dem Beratungshilfeschein steht "wegen Beeinträchtigung des Wohnrechts durch den neuen Eigentümer" ...Zum vollständigen Artikel


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