Effizient, effizienter, hocheffizient – neue EU-Vorgaben für KWK-Anlagen

(c) Gerd Altmann / PIXELIO (www.pixelio.de)

Kraft-Wärme-Kopplungs(KWK)-Anlagen werden nur gefördert, wenn sie hoch effizient sind. So will es das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG). Aber was heißt hoch effizient? Das legt nicht der deutsche Gesetzgeber fest, sondern die Europäischen Kommission. Ende Dezember 2011 wurde die bislang geltende Entscheidung aus dem Jahr 2007 neu gefasst.

KWK-Anlagen gelten insbesondere deshalb als klimaschonend, weil der eingesetzte Brennstoff durch die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme grundsätzlich sehr effizient genutzt wird. Strom aus KWK-Anlagen wird daher über das KWK-Gesetz mit dem sog. KWK-Zuschlag gefördert.

Um sicherzustellen, dass die geförderten Anlagen auch tatsächlich ressourceneffizient sind, also ein Mehr an Klimaschutz erbringen, muss im Rahmen des Zulassungsverfahrens ihre „Hocheffizienz“ festgestellt werden. Das deutsche Recht verweist für die Berechnungsmethode auf die KWK-Richtlinie. Vereinfacht gesagt: Der Wirkungsgrad der jeweiligen KWK-Anlage wird mit dem Wirkungsgrad von Anlagen verglichen, die aus dem gleichen Brennstoff (Erdgas, Abfall, Holz, etc.) Strom und Wärme getrennt erzeugen, abhängig vom Baujahr. Liegt die so errechnete Primärenergieeinsparung über 0 Prozent (Anlagen bis 1 MWel) bzw. über 10 Prozent (Anlagen über 1 MWel), ist die KWK-Anlage hocheffizient ...

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