Marktteilnahme gegen Datenzugriff – Indien will alles

Datenübertragungen ins Ausland sind Standard. Jedes international arbeitende Unternehmen muss bestimmte Daten mit Kunden und Geschäftspartnern austauschen. Multinationale Konzerne rechnen zentral Reisekosten ab, verfügen über eine zentrale Personalverwaltung oder nutzen einheitliche IT-Systeme.

Aus datenschutzrechtlicher Sicht ist die Übertragung im Verhältnis zur Notwendigkeit unangemessen schwierig geregelt.

Hintergrund ist, dass viele Länder dieser Welt dem Thema noch keine angemessene Bedeutung einräumen. Aus datenschutzrechtlicher Sicht werden diese daher zu Recht als “unsichere Drittländer” bezeichnet. Vielleicht reicht diese pauschale Bezeichnung nach neuesten Nachrichten über indische Geheimdienstpraktiken für dieses Land nicht mehr aus…

Besonders unsichere Drittländer

Wenn sich die Dokumente als echt erweisen, welche die indische Hackertruppe “The Lords of Dharmaraja” von Servern des indischen Geheimdienst entwendet haben wollen, dann ist es Zeit für die Kategorie “besonders unsichere Drittländer”.

Medienberichten zur Folge ergibt sich aus diesen Dokumenten, dass der indische Geheimdienst CBI mit den großen Mobilfunkherstellern Apple, Nokia und RIM eine Vereinbarung getroffen habe. Danach dürfen die Hersteller ihre Geräte auf dem indischen Markt nur dann verkaufen, wenn sie dem CBI im Gegenzug den Zugriff auf die von den Smartphones versendeten E-Mails und die sonstige Kommunikation ermöglichen. Damit wären dann der Totalüberwachung Tür und Tor geöffnet ...

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