Wer A sagt, muss auch B bezahlen

Stimmt eine Krankenkasse der geschlechtsangleichenden Operation eines Transsexuellen zu, muss sie gegebenenfalls auch für die Kosten von Folgeoperationen aufkommen. Die normalen Grundsätze für die kassenrechtliche Beurteilung von Operationen gelten dann nicht, heißt es in einem am Montag, 09.01.2012, veröffentlichten Urteil des Sozialgerichts (SG) Wiesbaden (AZ: S 1 KR 89/08).

Der Kläger wurde 1982 ursprünglich als Mädchen geboren. 2005 bestätigten Gutachter eine transsexuelle Entwicklung, so dass die Krankenkasse einer geschlechtsangleichenden Operation zustimmte. Dabei wurde dem Kläger die weibliche Brust entfernt ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK