Neun interessante Urteile zum Maklerrecht

Nachstehend eine Zusammenfassung von 9 interessanten Urteilen aus dem Bereich des Maklerrechts: Keine Maklercourtage bei Aufgabe der Verkaufsabsicht durch den Verkäufer Gibt der Eigentümer die Verkaufsabsicht auf, fasst sie dann aber später unter veränderten Umständen erneut enfältt die Maklercourtage, wenn der Kunde ohne Hinweis des Maklers diese neu entstandene Gelegenheit nutzt.OLG Hamburg, Beschluss vom 17.11.2009, Aktenzeichen 13 U 140/09 Grundsatzurteil des BGH zu den Voraussetzungen des "Nachweises": Der von dem Verkäufer eines Immobilienobjekts beauftragte Makler hat den für das Entstehen seines Provisionsanspruchs erforderlichen tauglichen Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrages erbracht, wenn er seinem Kunden und Auftraggeber einen Kaufinteressenten benennt und damit in die Lage versetzt, in konkrete Verhandlungen mit dem potentiellen Vertragspartner über den von ihm angestrebten Hauptvertrag einzutreten; dabei reicht es bei dieser Konstellation grundsätzlich aus, wenn der mögliche Käufer generell am Erwerb einer Immobilie interessiert ist, die dem angebotenen Objekt ähnlich ist. (BGH, Urteil vom 4. Juni 2009 - III ZR 82/08) Provisionsanspruch bei Schadensersatz Der Provisionsanspruch des Maklers bleibt unberührt, wenn der Maklerkunde wegen des von ihm nachgewiesenen oder vermittelten Kaufvertrags den Verkäufer wegen arglistig verschwiegener Mängel auf den "großen Schadensersatz" im Sinne des § 463 BGB a.F. in Anspruch nimmt. (BGH Urteil v. 09.07 ...Zum vollständigen Artikel


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