BAG: Berücksichtigung des Lebensalters bei betriebsbedingten Kündigungen rechtmäßig

Betriebliche Kündigungen fordern den Arbeitgeber dazu auf, zu entscheiden, welche Arbeitnehmer von diesen betroffen sind. Bei solch einer Auswahl muss er sich an § 1 Abs. 3 Satz 1 Kündigungsschutzgesetz (KSchG) orientieren und dieses berücksichtigen. Vergleichbare Arbeitnehmer müssen von sozialen Aspekten her in Augenschein genommen werden. Das bezieht sich zum Beispiel auf das Alter der Personen. Genannter Paragraph soll regeln, dass älteren Arbeitnehmern ein Schutz hinsichtlich der Kündigungen zu Gute kommt. § 1 Abs. 3 Satz 2 KSchG bezieht sich auf verschiedene Altersgruppen, also nicht nur auf die ältesten Arbeitnehmer, sondern auch wenn es darum geht, beispielsweise zwischen Arbeitnehmern der Gruppierungen zwischen 21 und 30 oder 31 und 40 zu unterscheiden.

Wahrung von Vielfalt und Gerechtigkeit unter Generationen im Betrieb

Ein weiterer Zweck neben dem Schutz der Arbeitnehmerrechte soll so erfüllt werden: Die Altersunterschiede der gesamten Arbeitnehmergruppe bleiben so ausgeglichen ...

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