Wieder Klatsche für Abofallen-Abzocker!

Das Landgericht Berlin (Urteil v. 21.10.2011, 50 S 143/10) hat entschieden, dass ein entgeltlicher nicht zustande kommt, wenn die Entgeltlichkeit für eine im Internet angebotene Dienstleistung bei Registrierung nicht erkennbar ist.

Die Klägerin betreibt eine Internetseite unter wwww.live2gether.de, auf der sie eine Datenbank mit Wohngemeinschaftsangeboten und Gesuchen bereit hält. Monatlich berechnet sie dafür 8,00 € inkl. MwSt. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 12 Monate, die jeweils im voraus zu zahlen sind.

Die Beklagte hatte sich auf der Internetseite angemeldet und daraufhin eine Rechnung über 96,00 € von der Klägerin erhalten. Diese wollte die Beklagte nicht ausgleichen, da sie davon ausgegangen war, dass das Angebot der Klägerin unentgeltlich war.

Zunächst hatte das Amtsgericht Lichtenberg der Klage stattgegeben, doch das Landgericht Berlin sah das anders und wies die Klage ab ...

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