Anzeigeerstatter lügen nicht – Wirklich!

Kürzlich hatte ich von einem Strafverfahren berichtet, bei welchem die Anklage auf tönernen Füßen stand. Sie beruhte allein auf der Aussage der Anzeigeerstatterin, nachdem die Staatsanwaltschaft trotz erheblicher Widersprüche in der Aussage keinen Grund sah, ihr nicht zu folgen. Es sei kein Grund ersichtlich, aus dem heraus die Anzeigeerstatterin sich unwahr geäußert haben sollte. Das Verfahren endete – nicht ganz überraschend – mit einem Freispruch.

Nun liegt mir ein Strafverfahren vor, in welchem die Anklage erneut maßgeblich auf der wackeligen Aussage des Anzeigeerstatters beruht, der die Staatsanwaltschaft ersichtlich trotz aller Widersprüche Glauben schenkt.

Der Anzeigeerstatter (A) ist beraubt worden. Drei Gegenstände seien ihm unter erheblicher Gewaltanwendung durch den Beschuldigten weggenommen worden ...

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