Rezension Zivilrecht: Haftungsquoten

Grüneberg, Haftungsquoten bei Verkehrsunfällen, 12. Auflage, C.H. Beck2012 Von RiAG Dr. Benjamin Krenberger, Landstuhl Kaum ein Buch steht mit größererSelbstverständlichkeit in der Bibliothek von Richtern und Rechtsanwälten, diemit Zivilsachen und insbesondere Verkehrssachen zu tun haben: der Grüneberg istein unverzichtbares Hilfsmittel im prozessualen Alltag, sei es einerseits zurVerifizierung der vorgetragenen Forderung bzw. zum Abgleich der eigenenEntscheidung mit der übrigen Rechtsprechung, sei es andererseits zum originärenKennenlernen einer Norm der StVO und ihres Schutzzwecks. Denn wie kann manbesser erkennen, welche Auswirkungen eine Norm im Straßenverkehr haben soll,als wenn man sich die Judikatur zur Norm bzw. zur zu schützendenVerkehrssituation durchliest? Im vorliegenden Werk werden aufbald 600 Entscheidungen (laut Klappentext mehr als 4700) des Bundesgerichtshof,der Obergerichte und der Instanzgerichte gesammelt und nach verschiedenenUnfalltypen katalogisiert. Wenn einmal wie im vergangenen Jahr der Ausstoß anEntscheidungen des BGH nachlässt, wird dies durch die übrigen Gerichteausgeglichen. Dabei konnte Grüneberg feststellen, dass die Anzahl der„Ausreißer“ bei den Haftungsquoten abnimmt, also die Rechtsprechungeinheitlicher und damit auch verlässlicher wird ...Zum vollständigen Artikel


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