Mehrfamilienhäuser in der bisherigen Einfamilienhaussiedlung

Änderungen in einem Bebauungsplan sind nicht deshalb unwirksam, weil sie von einem privaten Investor initiiert werden.

Mit dieser Begründung hat jetzt das Verwaltungsgericht Mainz den Eilantrag von mehreren Eigentümern von Einfamilienhäusern im Baugebiet „Sandflora“ in Mainz-Gonsenheim (Antragsteller), mit dem sie sich gegen die einer Gesellschaft erteilte Baugenehmigung zur Errichtung von fünf Mehrfamilienhäusern nebst zwei Tiefgaragen in einem Bereich, der im Bebauungsplan ursprünglich für eine Fläche als Kindertagesstätte festgesetzt war und nach einer Planänderung jetzt als Wohnbaufläche ausgewiesen ist, gewandt haben.

Die Antragsteller haben unter anderem geltend gemacht, dass der Änderungsbebauungsplan unwirksam sei. Die Planung sei allein zu Gunsten eines privaten Investors erfolgt. Durch die zulässige Bebauung mit einer Höhe von bis zum 13,25 Metern würden ihre Grundstücke unzumutbar verschattet. Außerdem sei eine unzumutbare Verkehrszunahme in der Pfarrer-Brantzen-Straße zu befürchten. Dies gelte auch für den ruhenden Verkehr ...

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