Illegale Nutzung eines Fotos kann in den USA bis zu 150.000 USD kosten

Der Kollege Rechtsanwalt Clemens Kochinke berichtet in dem von ihm im Internet veröffentlichten German American Law Journal über die Schwierigkeiten, die amerikanische Urheber haben, Rechtsverstöße zu verfolgen.

Anders als in Deutschland ist die Verfolgung aufwändig und teuer. Demgegenüber hat der Geschädigte aber auch Anspruch auf viel höhere Schadensersatz Summen, als dies in Deutschland der Fall wäre.

Keine Impressumspflicht in den USA

Das liegt zu einem daran, dass es in USA keine Impressumspflicht gibt, so dass die Ermittlung des Betreibers der Internetseite, auf der zum Beispiel ein urheberrechtlich geschütztes Lichtbildwerk veröffentlicht wird, erheblich schwerer ist, als in Deutschland. Ist der Schädiger jedoch ermittelt, kann dieser, ähnlich wie in Deutschland angeschrieben und zur Entfernung der Störung und zur Zahlung von Schadensersatz aufgefordert werden. das Institut der so genannten Geschäftsführung ohne Auftrag, über das der Verletzer in Deutschland ziemlich einfach zur Zahlung der angefallenen Anwaltskosten verpflichtet werden kann, gibt es in den USA jedoch nicht.

Hohes und fast nicht vorhersehbares Prozesskostenrisiko

Führt dieses außergerichtliche Anschreiben nicht zum Erfolg, muss – wie in Deutschland – geklagt werden. Hier wird es allerdings für den Kläger spannend ...

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