Silvesterböller ...

Nun ist ein Feuerwerk grundsätzlich ja eine gefährliche Sache. Daher stellt dieRechtsprechung an die Sorgfaltspflichten sehr hoheAnsprüche. Auch bei der Silvesterböllerei muss der "Feuerwerker" grundsätzlich dafür sorgen, dasseine Gefährdung anderer durch das Feuerwerk nach besten Wissen und Gewissenausgeschlossen ist. Passiert etwas, spricht der Beweis des ersten Anscheins bereitsdafür, dass der "Feuerwerker" etwas falsch gemacht hat und deshalb haftet ( BGH VersR 1966, 524) Richtig teuer kann es werden, wenn man seinen lieben Kleinen das Zündeln gestattet. So verurteilte das OLG Schleswig Eltern zum einem Schmerzensgeld von 20.000,00 DM, weil ihr 7-jähriger Sohn einen Spielkameraden mit einem Böller schwer am Auge verletzte. Nach Ansicht der Richter hätten die Eltern ihrem Kind das Hantieren mit Feuerwerkskörpern überhaupt nicht, auch nicht unter ihrer Aufsicht gestatten dürfen, da dies anerkanntermaßen gefährlich und für Kinder in diesem Alter absolut nicht angezeigt sei ...Zum vollständigen Artikel


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