Schwankendes Vertrauen in Datenschutz

Die Kampagnen gegen Facebook und Co. blieben nicht ohne Folgen: Das Vertrauen der Bürger in den Datenschutz in Social Networks ist äußerst gering.

BITKOM-Studie

Laut einer aktuellen Studie des Instituts Forsa im Auftrag des Branchenverbands der Informationswirtschaft BITKOM vertrauen die Deutschen sozialen Netzwerken beim Umgang mit persönlichen Daten kaum. Nur 14 % haben ein sehr starkes oder starkes Vertrauen; 30% haben ein wenig starkes und 46 % haben gar kein Vertrauen.

Dass trotz dieser Bedenken die Nutzerzahlen in die Höhe schnellen, kann dennoch nicht überraschen: Da soziale Netzwerke definitionsgemäß die Freigabe einer erheblichen Menge von Daten verlangen und bei den kostenlosen Diensten das einzige Betriebskapital die Daten ihrer Nutzer sind, wäre eine andere Haltung wohl sehr naiv.

Nutzer erwarten hohe Standards

Dass die Nutzer dennoch in wichtigen Bereichen hohe Datenschutzstandards wünschen und erwarten, zeigt eine andere Zahl der Studie.

Demnach genießen Krankenkassen und Banken ein besonders hohes Vertrauen bei den Bürgern. 77 % der Befragten haben ein starkes oder sehr starkes Vertrauen in ihre Krankenkasse, wenn es um den Umgang mit persönlichen Daten geht ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK