Der Ghostriter wird Fachanwalt

Wer Fachanwalt für Familienrecht werden will muss neben der theoretischen Ausbildung und Prüfung 120 familienrechtliche Fälle persönlich und weisungsfrei bearbeitet haben. Mindestens 60 der Fälle müssen gerichtliche Verfahren sein; dabei zählen gewillkürte Verbundverfahren sowie Verfahren des notwendigen Verbundes mit einstweiligen Anordnungen doppelt.

Diese Menge schaffte ein Anwalt mit seiner eigenen (noch) kleinen Kanzlei nicht. Er arbeitete jedoch noch für zwei andere Kanzleien als freier Mitarbeiter. Dort bearbeitete er Familiensachen in ausreichender Zahl selbständig und verfasste auch Schriftsätze. Diese jedoch gingen unter dem Briefkopf und mit der Unterschrift des „Fremdanwalts“ raus.

Das mochten die Anwaltskammer und der Anwaltsgerichtshof Hamm für die Zulassung als Fachanwalt nicht anerkennen ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK