Ab Mai 2012 gilt neue EU-Verordnung zur Textil-Kennzeichnung

Online-Händler müssen bereits jetzt bei Kleidungsstücken, die aus Textilien hergestellt sind, die Vorgaben des Textilkennzeichnungsgesetzes beachten: Sie dürfen Textilerzeugnisse nur dann über das Internet anbieten, wenn sie diese mit einer detailliert gehaltenen Angabe über Art und Gewichtsanteile der verwendeten textilen Rohstoffe versehen haben, z.B. „100 % Baumwolle“, vgl. § 1 Abs. 1 TextilKG.

Diese Kennzeichungspflichten sind also nichts neues, die Rechtslage ändert sich jedoch bald. Ab dem 08.05.2012 gilt die „Verordnung (EU) Nr. 1007/2011 vom 27. September 2011 über die Bezeichnungen von Textilfasern und die damit zusammenhängende Etikettierung und Kennzeichnung der Faserzusammensetzung von Textilerzeugnissen“.

Für welche Textilerzeugnisse dieser Verordnung gilt, ergibt sich aus ihrem Art. 2. Die Verordnung gilt demnach für Textilerzeugnisse, aber auch für Erzeugnisse, die wie Textilerzeugnisse behandlet werden, z. B. Erzeugnisse mit einem Gewichtsanteil an Textilfasern von mindestens 80 %. Nach Art ...

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