Ottokar Tesar (130. Geburtstag)

Er war ein Schüler von Hans Gross und Franz von Liszt. Der aus Brünn stammende Kriminologe habilitierte sich 1908 in Prag mit einer Arbeit über “Die symptomatische Bedeutung des verbrecherischen Verhaltens”. Womit gemeint war, dass man am Verbrechen die antisoziale Gesinnung des Verbrechers erkennen könne. Nach einer noch unerforschten Tätigkeit im Ersten Weltkrieg war er als Privatdozent in Wien tätig, dann an der Universität Königsberg. 1928 wandte er sich in seiner Schrift über “Die Überwindung des Naturrechts in der Dogmatik des Strafrechts” gegen das naturwissenschaftliche Denken im Strafrecht. Von 1935 bis 1951 war er Ordinarius für Strafrecht, Kriminologie und Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg. Hier war er Mitdirektor des Seminars für Strafrecht und Kriminalpolitik ...

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