5A_317/2011: Vorsorgliche Massnahmen zur Änderung von Unterhaltsbeiträgen (amtl. Publ.)

Das Bundesgericht beschäftigt sich im Urteil 5A_317/2011 vom 22. November 2011 (frz.; für die amtliche Sammlung vorgesehen) mit der Anordnung vorsorglicher Massnahmen im Hinblick auf die Abänderung von Unterhaltsbeiträgen. Der Beschwerdeführer hat erfolglos den Entscheid der Vorinstanz gerügt, welche eine Kürzung seiner Unterhaltszahlungen während der Rechtshängigkeit des Scheidungsverfahrens zu Gunsten seiner Frau und seiner mittlerweile erwachsenen Tochter abgelehnt hatte. Er beanstandete insbesondere, das kantonale Gericht habe bei Berurteilung der von ihm vorgebrachten Veränderung der Verhältnisse keine Nachweise über das Einkommen seiner Frau verlangt (E. 5) und sein eigenes Einkommen auf hypothetischer Grundlage festgelegt (E. 6). Nach Art. 98 BGG kann mit der zivilrechtlichen Beschwerde gegen Entscheide über vorsorgliche Massnahmen nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden. Dabei dürfen gemäss Art. 99 BGG neue Tatsachen und Beweismittel insoweit vorgebracht werden, als der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt. Hierzu hält das Bundesgericht im Zusammenhang mit vorsorglichen Massnahmen betreffend Unterhaltsbeiträge während des Scheidungsverfahrens fest:
3.2 ...
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