OLG Dresden: Rechtswidrige Berichterstattung über Suizid des Sohnes einer ehemaligen Ministerin

Eine Presseberichterstattung über den Suizid des Sohnes einer ehemaligen Ministerin ist rechtswidrig und verletzt diese in ihrem Recht, mit der Trauer allein gelassen zu werden und den Tod des nahen Angehörigen zu verkraften. Der Zeitungsartikel stellt einen schwerwiegenden Eingriff in die Rechte der Betroffenen dar und kann einen Geldentschädigungsanspruch in Höhe von 8.000,- EUR auslösen (OLG Dresden, Urt. v. 12.07.2011 - Az.: 4 U 188/11).

Bei der Klägerin handelte es sich um einen ehemalige Ministerin, die seit Jahren nicht mehr in der Politik tätig war ...

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