Nichtssagend, mit Leerformeln und lapidaren Behauptungen

In meiner nunmehr fast neunjährigen Tätigkeit als Anwalt ist mir schon einiges an Schriftsätzen und Schreiben untergekommen: Welche mit unverschämtem, unwahrem, oder schlicht unverständlichem Inhalt.

Obwohl man diesbezüglich schon manchmal ins Staunen kam, mit welchem Selbstbewusstsein manche Leute derartige Elaborate durch die Welt schicken, waren doch die meisten nicht interessant bzw. verrückt genug, um sie im Blog zu verwenden.

Ganz anders verhält es sich aktuell mit den Schriftsätzen eines Rechtsbeistands in einer einstweiligen Verfügungssache vor dem Landgericht Dortmund.

(Rechtsbeistand ist die Berufsbezeichnung für Personen, denen die unbeschränkte (Vollerlaubnis) oder beschränkte Erlaubnis (für bestimmte Rechtsgebiete) nach Art. 1 § 1 Rechtsberatungsgesetz (RBerG) a. F. (i. d. Gesetzesfassung vor dem 18. August 1980) erteilt worden ist. seit diesem Zeitpunkt ist der Beruf des Rechtsbeistandes jedoch abgeschafft. Diejenigen Rechtbeistände, die in Besitz einer Erlaubnis waren, können ihre Tätigkeit aber weiter ausüben. Sie sind auch berechtigt, die Berufsbezeichnung Rechtsbeistand zu führen ...

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