Der Unfall auf der Weihnachtsfeier zu „vorgerückter Stunde“ als Arbeitsunfall

Das Hessische Landessozialgericht hatte im Jahr 2008 über einen etwas skurrilen Sachverhalt zu entscheiden (Urteil des LSG vom 26.02.2008 , Az.: L 3 U 71/06):

Ein Verwaltungsangestellter nahm mit anderen Mitarbeitern an einer feucht-fröhlichen Weihnachtsfeier teil. Das Ende der Feier war offiziell nicht bestimmt. Um 1.30 Uhr waren fast alle Mitarbeiter gegangen. Lediglich der Verwaltungsangestellte, sein Amtsleiter und der Gastwirt hielten eisern die Stellung. Gegen 3.00 Uhr stürzte der alkoholbedingt schwer angeschlagene Verwaltungsangestellte auf dem Weg zur Toilette und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Bei der Unfallkasse machte er geltend, es habe sich um einen Arbeitsunfall gehandelt, da sich der Unfall im Rahmen der betrieblichen Weihnachtsfeier ereignet habe ...

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