So geht’s nach dem neuen Mediationsgesetz

Vieles, was das Mediationsgesetz nun regelt, so es in der vom Bundestag einstimmig verabschiedeten Fassung den Bundesrat passiert, war für Mediatoren, die diesen Beruf ernst nehmen, selbstverständlich.

In § 2 MediationsG sind das Verfahren und die Aufgaben des Mediators geregelt.

Bisher eigentlich (zumindest für mich) nie ein Diskussionsthema, gleichwohl im Absatz 1 geregelt: Die Parteien wählen den Mediator aus. Diese Regelung wäre dann wichtig gewesen, wenn es bei der gerichtlichen Mediation geblieben wäre (den Gerichten ist es sicherlich fremd, dass die Parteien den Richter auswählen).

Die Prinzipien der Freiwilligkeit und Informiertheit sind in Absatz 2 geregelt, nämlich dass der Mediator sich versichern muss, dass die Parteien die Grundsätze und den Ablauf der Mediation verstanden haben und freiwillig an der Mediaton teilnehmen.

Der Neutralität und Allparteilichkeit des Mediators ist der Absatz 3 gewidmet. Er hält zunächst fest, dass der Mediator allen Parteien gleichermaßen verpflichtet ist. Weiter hat der Mediator die Kommunikation zu fördern und zu gewährleisten, dass die Parteien in angemessener und fairer Weise in die Mediation eingebunden sind ...

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