Adventskalender: 23. Dezember – Kino.to

Das war spannend im Dezember 2011:

Strafbarkeit von Urheberrechtsverletzungen

Wer entgegen den urheberrechtlichen Bestimmungen handelt, hat nicht nur mit Abmahnungen zu rechnen, die erhebliche Kosten verursachen können, sondern kann auch strafrechtlich verfolgt werden.

Im Dezember 2011 wurden mehrere Beteiligte an dem im Sommer von den Behörden stillgelegten Streaming-Portals Kino.to zu Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. Auf diesem Portal wurden Links zu einer Vielzahl von Kinofilmen und Fernsehserien zusammengeführt und für die Nutzer so eine Datenbank geschaffen, über die sie auf den verlinkten Videohostern diese Filme und Serien anschauen oder herunterladen konnten.

Nach Angaben der GVU, die nach intensiven Recherchen und Beobachtugnen durch Strafantrag den Stein ins Rollen gebracht hatte, wurde nun einer der aktivsten Uploader zu 1 Jahr und 9 Monaten Haftstrafe verurteilt, während einer der Haupt-Administratoren eine dreijährige Haftstrafe wegen gemeinschaftlich begangener gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzungen in 1,1 Million Fällen erhielt. Die Verfahren gegen die Personen an der Spitze der scheinbar bestens organisierten Bande sind noch nicht abgeschlossen ...

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