Wulff - die Rechtsanwälte “in ihrem geschlossenen Rechtskreislauf” sind schuld….

Politikberater ist ja ein Beruf, den man mögen muss….. oder auch nicht. Bedarf gibt es jedenfalls reichlich. Mit Gesetzen hat das viel, mit Jura eigentlich weniger zu tun. Ob Rechtsanwälte, die Politiker als Mandanten haben, nur gleich deswegen schon Politikberater sind oder ob sie es überhaupt anstreben sollten, das zu werden, möchte ich mal dahingestellt sein lassen – ich habe keine Politiker als Mandanten (hm…. ). Klaus Schmidt-Deguelle ist Politikberater und Journalist – beides keine Berufe, die das Prinzip der Interessenkollision nicht kennen und das der Verschwiegenheitspflicht erst recht nicht (bei Journalisten ist das gelegentlich auch anders), deswegen ist es manchmal schwer zu unterscheiden, ob eines dieser Multitalente gerade als Journalist die Öffentlichkeit informiert, oder ob seine öffentlichen Erläuterungen bereits Teil eines Beratungsauftrages sind (und von wem der Beratungauftrag stammt). Heute morgen im Deutschlandfunk jedenfalls sollte Schmidt-Deguelle erklären, wie sich Präsident Wulff jetzt verhalten sollte und ob die Weihnachtsansprache eine gute Gelegenheit zur Darlegung seiner finanziellen Verschlingungen sein könnte. Die Antwort fiel schlicht aus („Nein“) und dann kam Schmidt-Deguelle auf sein eigentliches Thema, was ihn dann auch in dieses Blog befördert hat: Die Anwälte. Die Anwälte sind, glaubt man dem Politikberater, das eigentliche Übel. Würde der Präsident nur freundlich und persönlich selbst sein Volk informieren, so könnte alles gut werden, aber da er sich nur über seine Anwälte erklärt, die, wie das bei Anwälten so ist, nie ein offenes Wort pflegen, sondern verklausulieren, entlasten, unglaubwürdige und lückenhafte Erklärungen abgeben… ...

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