Die Tücken des Übergabe-Einschreibens

Eine Kündigung per Übergabe-Einschreiben ist ein erhebliches Risiko für den Arbeitgeber. Holt der Arbeitnehmer die Sendung nicht ab, gilt die Kündigung als nicht zugegangen, wie das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz mit einem jetzt schriftlich veröffentlichten Urteil (AZ.: 10 Sa 156/11) entschied.

Damit gab das LAG einer Pflegerin recht. Ihr Arbeitgeber wollte mit Übergabe-Einschreiben vom 03.08.2010 fristlos kündigen. Im Gegensatz zum Einwurf-Einschreiben wird ein Übergabe-Einschreiben immer persönlich zugestellt. Weil niemand aufmachte, steckte der Postbote hier jedoch nur einen Benachrichtigungszettel in den Briefkasten ...

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