Bundesministerium der Justiz: Aus für Netzsperren

In einer Pressemitteilung des Bundesministeriums der Justiz geht Sabine Leutheusser-Schnarrenberger auf die Gründe für die Aufhebung des Zugangserschwerungsgesetzes ein.

Ende einer jahrelangen Diskussion

Das Aus für Netzsperren beendet nun, endlich, das Ende einer jahrelange Diskussion über Sinn und Unsinn des Sperrens von Internetseiten mit kinderpornographischem Inhalt. Man sah ein, dass die Scheinlösung durch leicht zu umgehende Stoppschilder keinen Erfolg bringt. Dagegen werden Inhalte mit großem Erfolg aus dem Internet gebannt, nachdem sie beim Bundeskriminalamt oder bei den Beschwerdestellen gemeldet wurden. Die Quellen werden dann konsequent und schnellstmöglich gelöscht.

Koalition setzt auf Selbstregulierung und Transparenz

Mit dieser Entscheidung verfolgt die schwarz-gelbe Regierung weiterhin den Kurs ihrer Netzpolitik, der von Selbstregulierung und Transparenz in der digitalen Welt geprägt ist. Die Koalition will in keinem Bereich auf Netzsperren zurückgreifen, nicht beim Vorgehen gegen kinderpornographische Inhalte, nicht bei der Bekämpfung von Kriminalität und auch nicht bei Urheberrechtsverletzungen ...

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