Verwarnung mit Strafvorbehalt für den Becherwerfer von St. Pauli

Der “Becherwerfer” von St. Pauli ist einer gefährlichen Körperverletzung schuldig, dies entschied das AG Hamburg am 03.12.2011. Der Angeklagte wurde unter Vorbehalt einer Geldstrafe von 150 Tagessätzen à 80 € verwarnt. Auch wurde dem Beklagten die Auflage erteilt, 1.500 € an den durch den Becherwurf verletzten Linienrichter, sowie 1.500 € an die Sepp-Herberger Stiftung zu zahlen.

Eine Verwarnung mit Strafvorbehalt ist gewissermaßen eine Geldstrafe auf Bewährung. Sollte der Beklagt innerhalb von zwei Jahren erneut auffällig werden, so muss er die Geldstrafe bezahlen. Nach Ablauf der Bewährungszeit bleibt es bei der Verwarnung.

Wurf nach Linienrichter mit zum Teil gefüllten Plastikbecher

Die Beweisaufnahme des Gerichts ergab, dass der Beklagte während des Fußball-Bundesligaspiels zwischen dem FC St. Pauli und dem FC Schalke 04 leicht alkoholisiert mit einem zum Teil gefüllten Plastikbecher nach einem der Linienrichter warf. Der Linienrichter wurde von diesem Plastikbecher im Nacken getroffen und hatte als Folge wochenlang Kopf- und Nackenschmerzen ...

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