Rechtschutz: Anwaltliche Rationalisierungsvorteile durch elektronische Abrechnung mit dem Versicherer

Betrachtet man aktuelle Prozess-Analysen von führenden Rechtsschutzversicherern, so stellt man fest, dass etwa 20-30 % der Gesamtzeit pro Schadenregulierung für Abrechnungsangelegenheiten verwendet wird.

Dies führt auch bei den Kanzleien, die gegenüber dem Rechtschutzversicherer abrechnen, zu einer nicht unbeträchtlichen Erhöhung der Ressourcenbindung –

immer mehr (einzelne) Mitarbeiter sind mit der Abrechnung beschäftigt – was dann im Ergebnis zu einer Steigerung der Kostenquote führt. Dies ist ein nicht hinnehmbarer Zustand, auch weil oftmals eben keine Sondervergütung für das Deckungsverfahren bzw. die Einholung einer – validen – Deckungsanfrage monetarisiert wird. Eine dauerhafte Senkung der Kostenquote und produktive Ressourcenbindung muss aber – neben profunden Betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Verständnis von modernem Marketing – eines der ersten Ziele einer modernen Kanzlei sein, insbesondere im Hinblick auf die stetig wachsende Anzahl zugelassener Rechtsanwälte bei gleichzeitiger Stagnation bzw. Rückläufigkeit der zu vergebenden Mandate.

Der mit Rechtschutzversicherern arbeitende Anwalt kann sich zunutze machen, dass eine vordringende Anzahl von RS-Versicherern moderne Prozessoptimierungsstrategien zur Verschlankung der eigenen Abrechnungsprozesse anwenden ...

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