LAG Düsseldorf: Veruntreuung bei privatem Verein – Fristlose Kündigung des Jobs bei der Stadt?

Am 21.12.2011 verhandelt das Landesarbeitsgericht Düsseldorf die Frage der Wirksamkeit einer Kündigung eines als Schwerbehinderter anerkannten Klägers, der seit dem 01.01.1989 bei der beklagten Stadt als Verwaltungsfachangestellter beschäftigt war. Ausweislich der Arbeitsplatzbeschreibung

war er u.a. für die Organisation und Durchführung der jährlichen überörtlich bekannten Großkirmes zuständig. Und führte er als dienstliche Aufgabe die Geschäfte des privaten Vereins, der für die Durchführung von Werbemaßnahmen dieser Kirmes verantwortlich war.

Er war seit Mitte Mai 2008 Geschäftsführer und Vorstandsmitglied des Vereins. Auf Grund einer Nebentätigkeitsanzeige war der Stadtverwaltung bekannt, dass der Kläger ehrenamtliche Tätigkeit bei dem Verein ausübte.

In den Jahren 2008 bis 2010 nahm der Kläger unberechtigte Abhebungen vom Vereinskonto in Höhe von mindestens 17.555,53 EURO vor. Er räumte dies am 28.01.2011 ein und zeigte sich selbst am 31.01.2011 bei der Polizei an ...

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