Kaum zu glauben…

ist der Inhalt des Urteils des AG München vom 23.11.2011 – Az. 142 C 2564/11, auf welches der Kollege Dosch in seinem Blog aufmerksam macht.

Warum bemerkenswert? Nun es handelt sich, wie kann es anders sein, um ein Urteil in einer Filesharing-Sache. Die Beklagte, eine schon betagte Dame, soll sich einen sehr gewalttätigen Hooligan-Film heruntergeladen haben. Das war angeblich im Januar 2010. Dumm nur, dass die Dame ihren einzigen Rechner bereits im Jahr zuvor verkauft hatte.

Ja, Sie haben richtig gelesen, die alte Dame hatte gar keinen Rechner mehr, mit dem Sie den Film hätte herunterladen und dann wieder zum Upload hätte bereitstellen können. Ja, ein Internetanschluss war noch vorhanden. Dies aber nur, weil der Provider seine Kundin nicht vorzeitig aus dem Vertrag entlassen wollte.

Ich möchte mich hier zum tatsächlichen Inhalt des Urteils – welcher in meinen Augen für sich selbst spricht – nicht weiter äußern, sondern auf einen Punkt hinweisen, der im Zusammenhang mit einem meiner letzten Artikel und dem Thema Fliegender Gerichtsstand steht ...

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