Auftragskiller oder Anwalt?

Rechtsanwalt Hänsch berichtet in seinem Blog über eine Entscheidung des AG Bergisch-Gladbach. Hier ein Auszug aus dem Urteil:

Der Kläger und die Beklagte sind geschiedene Eheleute. Im Zeitraum vom 09.09.2010 bis mindestens zum 17.11.2010, und damit noch während des Scheidungsverfahrens, erschien auf der Profilseite der Beklagten bei Facebook der folgende Chat :

„[Beklagte]: Rechnung vom Anwalt bekommen - 3.500 € für so ne blöde Scheidung. Frage mich, ob ein Auftragskiller nicht preiswerter wäre ...

09. September um 20:29

S. ... gefällt das.

[J.]: frag doch mal Sch., das kann man doch bestimmt absetzen ...

09. September um 21:25

[Beklagte] erst muss ich mal einen Auftragskiller finden: -)

09. September um 21:28

J. ... vielleicht kannst du den ja von der Steuerersparnis bezahlen

09. September um 21:29

... eigentlich ist es auch unbezahlbar, den Herrn los zu sein, aber die Summe zu lesen hat mich schwer schockiert, bin aber langsam dabei mich zu beruhigen - alles wird gut

09. September um 21:40

S. ... Nicht umbringen, den Auftragskiller kann man nicht absetzen, den Anwalt schon; o)

10. September um 08:26“

.. ...

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