Rezension Zivilrecht: Schmerzensgeld 2012

Hacks/ Wellner / Häcker, Schmerzensgeldbeträge 2012, 30. Auflage, Anwaltverlag 2011 Von RASebastian Gutt, Helmstedt Bereitsin der 30. Auflage erscheinen die Schmerzensgeldbeträge der AutorenHacks/Wellner/Häcker. Wellner, Häcker? Daran muss man sich erst gewöhnen. Diebereits in der Vorauflage angekündigte Veränderung in der Autorenschaft wurdepassend zur Jubiläumsausgabe vollzogen. Wellner ist Richter am BGH und alssolcher Mitglied des u.a. für das Verkehrsrecht zuständigen VI. Zivilsenats.Hier kommt also ein Autor dazu, der was die Rechtsprechung zum Schmerzensgeldangeht, an der „Quelle“ sitzt. Ein absoluter Gewinn! Der Autor Häcker istRechtsanwalt und Fachanwalt für Verkehrs- und Strafrecht in Aschaffenburg. Die„Hacks-Tabelle“ wird also auch künftig von absoluten Experten fortgeführt. EinBruch des Konzepts des traditionsreichen Werkes muss auch zukünftig nichterwartet werden. Die Autoren stellen im Vorwort klar, sie seien sich derTradition bewusst, wollten die Tabelle aber zukünftig aber „noch besser undpraxisgerechter“ gestalten. Um 200 Urteile wurde die Neuauflage ergänzt. Siehat den Stand August 2011. Das Werk lässt sich auch weiterhin in drei Teileuntergliedern: Der Allgemeine Teil, einzelne Entscheidungen der Gerichte sowieein kurzes medizinisches Wörterbuch. Das Printwerk ist also trotz der neuenAutoren inhaltlich (noch) unverändert geblieben. Derallgemeine Teil des Werkes erläutert die Grundsätze bzw. Grundlagen desSchmerzensgeldes. Welche Funktion hat das Schmerzensgeld? Wie wird es imEinzelfall „richtig“ bemessen? Die Ausführungen überzeugen und stellen –insbesondere im Hinblick auf ihren Umfang – eine gelungen Alternative zuanderen Werken dar, die im Schwerpunkt das Schmerzensgeld abhandeln. ImAnschluss folgt die Darstellung der Urteile ...Zum vollständigen Artikel

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