BGH: Stopp nun auch für Onlinepoker!

Mit Urteil vom 28.09.2011 (Az: I ZR 92/09) hat der BGH Onlinepoker in der Spielvariante "Texas Hold'em" als erlaubnispflichtiges Glücksspiel eingestuft.

"Texas Hold'em" ist nach Ansicht der Richter nicht mehr als Spiel anzusehen, in dem durchschnittliche Fähigkeiten des Spielers maßgeblich seien. Die Gewinnchancen eines Spielers- so hieß es in der Vorinstanz - würden sich danach richten, ob Mitspieler früher ausstiegen als er und welche Karten sie offenlegten. Außerdem teilte der BGH auch die Ansicht der Vorinstanz, dass bei einem Einsatz von 50 Cent pro Spiel, der für sich genommen als unerheblich gilt, bereits kein Unterhaltungsspiel mehr vorliege, weil die Gefahr bestehe, dass ein Spieler diese geringfügigen Verluste gerade nicht hinnehmen wird sonder durch Fortsetzung des Spiels doch noch den erhofften Gewinn zu erzielen versuchen wird.

Mit diesem Urteil ist nun auch durch den BGH der Glücksspielsstaatsvertrag in diesem Bereich bestätigt worden ...

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