OLG München: Firmenangabe bei Zeitungsanzeige

Ist eine Anzeige so gestaltet, dass das beworbene Produkt mit sämtlichen Informationen beschrieben wird, aufgrund derer sich der Verbraucher zum Kauf entschließen kann, besteht eine Informationspflicht des Anbieters. Eine solche Pflicht besteht hingegen nicht, wenn es sich um bloße Aufmerksamkeitswerbung handelt (OLG München, Urt. v. 20.10.2011 - Az.: 29 U 2357/11).

Die Beklagte, ein Autohaus, hatte in einer Tageszeitung, Werbung für seine PKW gemacht. Die Anzeige sah u.a. wie folgt aus:

Fiat Modelle UVP des Herstellers Unser Barpreis Sparen Sie! Punto Evo 1.2, Dynamic 3-tür 15.740,- € 11.490,- € 4.250,- € Punto Evo 1.4, 16V Sport 5-tür 22.090,- € 17.990,- € 4.100,- €

Das Autohaus gab jedoch nicht seine vollständige Firmierung an, sondern nur in verkürzter oder abgeänderter Form ...

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