VG Arnsberg: Klage gegen Abbau von Kalkstein in Warstein erfolglos

Wegen der Beeinträchtigung des Grundwassers im Warsteiner Kalkmassiv hat ein Wasserwerk gegen den weiteren Abbau von Kalkstein im Bereich der Stadt Warstein Klage beim Verwaltungsgericht Arnsberg erhoben. Dieses hat in seinem erst jetzt bekannt gegebenen Urteil vom 29. November 2011 die Klage der das Wasserwerk betreibenden Gesellschaft gegen den von der Bezirksregierung Arnsberg zugelassenen bergrechtlichen Hauptbetriebsplan II für den weiteren Abbau von Kalkstein im Tagebau Hohe Lieth, Baufeld Elisabeth II, südlich von Warstein-Suttrop durch ein Steinbruchunternehmen abgewiesen.

Das an dem gerichtlichen Verfahren beteiligte Steinbruchunternehmen beabsichtigt, in diesem Baufeld, das in der Schutzzone III A des Wasserschutzgebietes „Warsteiner Kalkmassiv“ liegt, das Gestein bis zu einer Tiefe von 352 m, 362 m bzw. 385 m über NN abzubauen. Es hat Stellungnahmen eines Gutachters vorgelegt, nach denen bei diesen Abbautiefen eine dauerhaft trockene Grundsohle des Tagebaus zu erwarten sei. Die Klägerin, eine Eigengesellschaft des Kreises Soest, die verschiedene Städte und Gemeinden im Kreisgebiet mit Trinkwasser versorgt, befürchtet hingegen, dass ein solcher Abbau das Grundwasser im Warsteiner Kalkmassiv beeinträchtigen wird ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK