Planerrechts-Report 12/11 - Der Planer kann sich grundsätzlich nicht auf die Unverhältnismäßigkeit einer Schadensersatzforderung berufen

Sowohl nach dem BGB (§ 635 Abs. 3) als auch nach der VOB/B (§ 13 Abs. 6) hat der Unternehmer das Recht, die Nachbesserung zu verweigern, wenn diese mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden ist. Dabei spricht man dann von "unverhältnismäßigen Kosten", wenn dem "objektiv geringen Interesse" des Auftraggebers an der Nachbesserung ein unangemessen hoher Aufwand auf Seiten des grundsätzlich nachbesserungspflichtigen Auftragnehmers gegenüberstehen würde. Das OLG Karlsruhe hat sich in seinem ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK